Einsatz nach Brand in Schweinemastanlage (Werneuchen)

14. April 2007

THW Ortsverband Treptow-Köpenick

Einsatzstichwort: Feuer / Tier / Geruch
Alarmzeit: 12 Uhr
Einsatzort: Werneuchen Ortsteil Schönfeld
Lage: Beim Brand einer Schweinemastanlage sind ca. 3000 Schweine verbrand; die Anlage selbst ist eingestürtz
( 30 Schweine haben überlebt!)
Auftrag: Eine Bergung zum Einsatzort verlegen
Unsere 1.(2) Bergungsgruppe (Stärke 1/2/4//7) und unsere WP (Stärke 0/1/2//3) waren vor Ort ab 13:45 Uhr und konnten 19:40 Uhr ihren Einsatz wieder beenden.

Einsatz nach Brand

Nach einem Brand in einer Schweinemastanlage im Werneuchener Ortsteil Schönfeld wurden am gestrigen Samstag ehrenamtliche Kräfte des Technischen Hilfswerks aus Berlin zur Unterstützung an die Einsatzstelle gerufen.

Auch den Ortsverband Treptow-Köpenick ereilte um 12 Uhr dieser Hilferuf. Daraufhin wurden sofort 10 Helfer an die Einsatzstelle verlegt. Vor Ort bot sich den Kräften ein schreckliches Bild, denn die ca. 3000 Schweine des Betriebes waren am Vortag dem Feuer hilflos ausgeliefert. So bestand die Einsatzaufgabe hauptsächlich darin die toten Tiere zu bergen und zu entsorgen. Spezialisten des Ortsverbandes Treptow-Köpenick waren zusätzlich noch damit beschäftigt ein Abwassergemisch aus Löschwasser und Jauche von der Einsatzstelle abzupumpen.

Gegen 20 Uhr konnten die Kräfte aus Treptow-Köpenick dann nach getaner Arbeit die Einsatzstelle verlassen.
(Text: Thomas Falk, Fotos: Janina Trost)

Die toten Ferkel wurden ins Freie transportiert und dort in Containern gesammelt. Helfer tragen Teile des vorherigen Zwischendachs der Halle ins Freie.

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Hier ein Bericht des OV Eberswalde (zu lesen auf www.thw-eberswal.de):

Räumeinsatz in ausgebrannter Schweinemastanlage beendet
THW mit 120 Kräften im Einsatz

Eberswalde- Sonntag, 15.04.2007 – sf – Das Technische Hilfswerk führte am Samstag umfangreiche Räum und Bergungsarbeiten in einer ausgebrannten Schweinemastanlage durch. Am Vortag hatte die Feuerwehr das Feuer in dem Ort Schönfeld nach einigen Stunden löschen können. Nun mussten die toten Tiere geborgen werden, um die Entstehung einer Seuchensituation zu verhindern.

Der Eberswalder Ortsverband leitete den sehr ungewöhnlichen Einsatz, bei dem 120 Helfer aus den Ortsverbänden Cottbus, Frankfurt (Oder), Fürstenwalde, Prenzlau, Seelow und Eberswalde aus dem Geschäftsführerbereich Frankfurt (Oder) sowie aus 6 Berliner Ortsverbänden einen Tag lang arbeiteten.

Die Herausforderung bestand einerseits darin, die Einsatzkräfte optimal zu koordinieren, die Stromversorgung für Maschinen und Verpflegung für die Helfer über den gesamten Tag sicherzustellen. Die noch größere Herausforderung war die Aufgabe der THW’ler, aus der verwüsteten Halle alle toten Schweine zu entfernen. Um vorher eingestürzte Deckenteile und Wasser zu entfernen, kamen zahlreiche Trennschleifer und Pumpen zum Einsatz. Die Tiere wurden in Containern gesammelt und schließlich einer Tierkörperverwertungsanlage zugeführt.

Trotz der sehr schwierigen Einsatzbedingungen konnte der Einsatz gegen 21 Uhr abends beendet werden. Der Amtstierarzt Dr. Mielke und der Stadtbrandmeister von Werneuchen, Rainer Sachse, dankten den Einsatzkräften für ihre effektive und sehr tatkräftige Hilfe.

Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit Stefan Förder
(Text und Fotos: Stefan Förder)
Überblick des Einsatzortes Brackwasser wurde mit Pumpen entfernt