Afrikanische Schweinepest: Unterstützung bei der Fallwildsuche

05. November 2020

Seit mehreren Wochen ist das Technische Hilfswerk (THW) bei der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in mehreren brandenburger Landkreisen stark eingebunden. Das aktuelle Einsatzgebiet ist der Landkreis Märkisch-Oderland.

Im Rahmen eines Amtshilfeersuchens wurde erneut das Technische Hilfswerk angefordert, um bei der Fallwildsuche im Landkreis Märkisch-Oderland zu unterstützen. Mit einem Großaufgebot an THW-Einsatzkräften werden seit dem 3. November mehrere landwirtschaftliche Flächen, Wiesen- und Weidelandschaften zu Fuß abgesucht, um verendete Wildschweinkadaver aufzuspüren und so die weitere Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest einzudämmen. Bereits zu Beginn der Fallwildsuche wurden Funde dem Veterinäramt übermittelt.

Bilder: Sten Brauer / THW

Zu diesem Einsatz wurden die THW Ortsverbände Seelow, Eberswalde, Frankfurt (Oder), Berlin Treptow-Köpenick, Berlin Marzahn-Hellersdorf sowie Berlin Lichtenberg alarmiert, um vor Ort das Veterinäramt bei der Suche zu unterstützen. Mit einer Gesamtstärke von bis zu 47 Helfenden des Technischen Hilfswerks werden die besagten Flächen mit einer Gesamtgröße bis zu 700 ha systematisch abgesucht und Funde dem Veterinäramt gemeldet.

Da sich die Suche zu Fuß auf einer so großen Fläche und teils unebenem Gelände hinzieht, ist derzeit die Einsatzdauer für die THW-Kräfte bis Freitag, dem 6. November geplant.